Coole KORG DS-10 Demonstration

KORG DS-10 scheint sich langsam aber sicher immer mehr zum Trendprogramm für den DS zu entwickeln. Wer nicht auf einen Europa-Release warten möchte, weil dieser im Moment eher fraglich ist, kann bedenkenlos auf die japanische Version zurückgreifen, denn sie unterstützt auch englisch. Wer noch ein paar Anregungen benötigt, findet auch im folgenden Video seine Passion. Wer Geld hat und etwa 4 DS besitzt, darf sich auch auf eine Link-Option freuen, mit der sich alle Konsolen in einen Synthesizer verwandeln lassen.


Interaktion nur via Spielekonsole oder: Tenori-on - Electroplankton für Fortgeschrittene

Mehr Infos zum Korg Synthesizer für unterwegs

Endlich ein Grund die neuen Farben zu kaufen, elektronisches “Orchester’ mit dem Korg DS-10

Video zu KORG DS-10

diplodocus: Erstes Album komplett mit dem Korg DS-10 erstellt

3 Kommentare zu “Coole KORG DS-10 Demonstration”

  1. CommanderRobot
    Sagt::

    i hate my ds-x

  2. Sonic7
    Sagt::

    Komische Musik!!

  3. Chandos
    Sagt::

    Eins vorweg, ich bin Musiker und komponiere normalerweise mit Cubase SX und VSTs im Studio und habe den DS-10 mal genauer unter die Lupe genommen.

    Zum positiven: Der Korg DS-10 Synthesizer klingt für DS verhältnisse wirklich erstaunlich gut. Der Sound ist sehr präsent und setzt sich im Mix gut durch.
    Der DS-10 besteht aus 2 Soundsynthies und 4 Drumsynthies. Die Synthies sind recht einfach gehalten, man kann aber mit etwas Übung schon schöne Sounds erstellen. Leider bietet der Oszillator keine Sinuswellen, was die Soundmöglichkeiten doch etwas einschränkt. Die 4 Drumsoundsynths sind zwar etwas abgespeckt aber zweckmässig, trotzdem bin ich der Meinung das es dem DS-10 besser gestanden hätte, die Drums über samples abzuspielen. Pro Pattern steht einem genau ein effekt aus einer auswahl von dreien im mixer zur verfügung (delay, flanger, chorus) dabei kann man aussuchen ob nur synth1, nur synth2, beide synths, nur drums oder alles mit diesem einen effekte versehen wird. Effektanteil lässt sich regeln sowie auch die lautstärken der 6 Kanäle, schön auch das die effekte (wie z.b. der delay) zum tempo gesynct werden können.

    nun zum negativen: Das Hauptproblem beim DS-10: Er krankt sehr an einigen features die den Synthie leider wieder in ecke “nette DS Spielerei” rücken, obwohl es sicher möglich wäre diese features ohne Probleme umzusetzen.

    Hauptmanko ist die fehlende Synchronisierbarkeit / editierbarkeit mit externen Sequenzern über eine MIDI in/out buchse (hätte man sicher über den GBA Slot lösen können). Das macht es ziemlich schwierig den DS zum Tempo zu synchronisieren, beim Auftritt, bei der Aufnahme in den externen Sequenzer .. etc - immerhin ist es möglich über WIFI mehrere Korg DS-10 miteinander zu synchronisieren… aber - naja wer macht sowas?

    Kommen wir zu einem weiteren sehr großem Problem des DS-10. Die Noteneingabe ist sehr eingeschränkt - 16 Noten verteilt auf 16 Pattern sind leider nicht genug um etwas längere Melodienfolgen einzugeben (vor allem bei höherer BPM), denn da können schonmal 4-8 Pattern für eine Melodie eingeplant werden. Das ganze hängt sicher mit der begrenzten Speicherfähigkeit eines Savegames zusammen. Hätte der DS-10 besagten GBA Slot mit MIDI könnte man in diesem sogar einen SDCard Slot zum speichern der Songs integrieren.

    Der DS-10 hat einen Pattern und einen Songmode, in welchen die 16 Pattern zu einem Song zusammengesetzt werden können. In diesem Songmode kann leider nicht an den Reglern in echtzeit gedreht und aufgenommen werden (z.B. filterfahrten), er dient quasi nur zum abspielen des ganzen Songs oder zum setzen der Patternfolge. Filterfahrten editieren ist nur im Patternmodus möglich, nicht gerade benutzerfreundlich und etwas schlecht wenn man beim abspielen seines songs live mit den stylus eingreifen will.

    Positiv jedoch ist, das jeder Pattern komplett andere Instrumente haben kann.

    Die Anzahl der vordefinierten Werksounds ist auch etwas mager.. was nicht unbedingt schlecht ist - trotzdem, für unbegabte Soundschrauber ist die Auswahl von 12 Instrumenten, 4 effektsounds und 8 drumsounds doch etwas abschreckend. Abspeichern von Songs ist auf 18 Slots möglich und das tauschen unter DS-10 Freunden via WIFI. Ich hätte lieber auf ein paar Slots verzichten können um dafür mehr Noten im Sequenzer zur verfügung zu haben.

    Für wen ist dieses Produkt?! Der Korg DS-10 hätte wirklich der Hammer werden können, leider sind die Möglichkeiten zum Komponieren eigener Songs durch die 16 Pattern zu sehr begrenzt, und die fehlende Schnittstelle nach außen verhindert leider die Synchronisation mit externem Equipment.. das alles wäre durchaus möglich gewesen (sogar über Software - siehe DSMIDIWIFI), so ist der DS-10 leider eine sehr gut klingende Spielerei - sehr sehr schade - ein Produkt das förmlich danach schreit für diverse umstrittende flashkarten entsprechend umgeschrieben zu werden. ;-)

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