Actionloop Review / Test

Actionloop Nintendo DS ReviewWas bei den zahlreichen Hüpf- und “Tiere-liebhab”-Spielen auf dem Nintendo DS ein bisschen zu kurz kommt? Na das wir auch mal die graue Masse im Kopf ein bisschen anstrengen. Wer keine Lust hat, dazu gleich zu Dr. Kawashima oder ähnlich drastischen Massnahmen zu greifen, fndet mit Actionloop unter Umständen das passende Spiel. Denksport ist angesagt, meine Damen und Herren!

Einige von euch werden Actionloop oder zumindest das zugrunde liegende Spielprinzip vielleicht schon kennen. Es existiert bereits in zahlreichen Varianten, darunter etwa dem bekannten Puzz Loop vom PC. Wie es nicht anders zu erwarten war, überzeugt die DS Version natürlich mit einer einzigartigen Steuerung, die das Spielprinzip richtig bereichert – doch dazu später mehr.

Darum gehts: Das Prinzip
Die Idee hinter Actionloop ist relativ schnell erklärt. Zur vollständigen Klärung Actionloop Nintendo DS Reviewempfiehlt es sich, die Screenshots oder besser gar ein Video zu konsultieren, aber wir versuchen uns trotzdem einmal mit einer Beschreibung. Auf dem Screen sieht man eine gewundene Kugelbahn, auf der doch tatsächlich Kugeln runterrollen. Diese erreichen irgendwann dann auch die Mitte und verschwinden ins Nirvana. Ähnlich wie bei Tetris ist die Reihenfolge der verschieden farbigen Kugeln zufällig vorgegeben, wobei es auch spezielle Kerle unter den Bällen gibt, die dementsprechend interessante Aktionen auslösen. Der Spieler hat nun die Aufgabe, mit einer Art Kanone aus der Mitte des Feldes farbige Kugeln (ebenfalls nach dem Zufallsprinzip ausgewählt) zwischen die runterrollenden Kollegen zu schiessen. Ziel ist es, möglichst viele gleichfarbige Kugeln zusammen zu bringen, da dies dicken Punktgewinnen führt. Noch besser: Ihr schafft Kombos, indem durch das Verschwinden der Kugelpaare oder Drillinge (oder Vierlinge… oder… :) wiederum gleichfarbige Kugeln aufeinander treffen. Tönt einfach, nicht? Die Parallelen zu Tetris sind unverkennbar, trotzdem spielt sich Actionloop anders.

Marathon, Denksport, Schachmatt
Actionloop lässt sich in drei Varianten spielen. Die erste ist die “Unendlich”-Variante, Actionloop Nintendo DS Reviewgenannt Marathon. Hier spielt man einfach so lange, bis die Bahnen zu kompliziert und die Anzahl Farben der Kugeln zu kompliziert geworden sind. Es geht also darum, möglichst lange zu überleben (Parallele zu Tetris: Dort wird das Spiel ja immer schneller). Beim Schachmatt-Modus wird sogar vorgegeben, welche Farben man zu erstauflösen muss – zudem wird der User bestraft, wenn er die falsche Kugel trifft. Zu guter letzt folgt noch der Denksport, bei dem rund 60 vorgefertigte und zum Teil sehr knifflige Aufgaben auf einen warten. Wer sich so richtig die Zähne ausbeissen möchte, sollte unbedingt mit diesem Modus in die Knobel-Nacht starten.
Für gesellschaftsfähige Zocker unter euch ist sicher auch der Mehrspieler Modus interessant. Zwei Gamer dürfen dort gegeneinander antreten, wobei man sich vor allem durch gezieltes Behindern den Spass verderben darf. Je nachdem, was für Kombos man schafft, werden dem Gegenüber nämlich Fiesheiten wie Rauch (behindert die Sicht) oder sonstige Hindernisse in den Weg gestellt. Bösartiges Gelächter darf man dann selbst nachliefern.

Touchscreen oléééé
Wie bereits angekündigt verfügt Actionloop über eine dem DS perfekt angepasste Actionloop Nintendo DS ReviewSteuerung. Und zwar wird das Spiel komplett via Stylus gesteuert. Kugeln darf man durch gezielte “Striche” in die gewünschte Richtung losschicken. Die Programmierer haben dabei ganze Arbeit geleistet, denn die Steuerung ist sehr akurat und sorgt kaum je für Frustmomente. So gefällt uns das!
Grafisch darf man keine gewaltigen Effekte erwarten, was andererseits bei einem Knobelspiel wie diesem auch gar nicht möglich oder erwünscht wäre. Der Sound geht absolut in Ordnung – im Gegensatz zu gewissen Jammermelodien bei anderen Games hört man die Musik sowieso kaum, da man sich so konzentrieren muss. Selbstüberlistung sozusagen :)

Fazit
Ich bin normalerweise kein Freund von Denk- oder Knobelgames. Tetris konnte mich Actionloop Nintendo DS Reviewzwar auch kurz in meinen Bann ziehen, aber bereits mittelfristig erwies ich mich als bedenklich ungeschickt. Actionloop vertraut zwar auf ähnliche Elemente wie der Genreklassiker, macht aber auch dank der gelungenen Steuerung eine Menge Spass. Wie lange man sich mit dem Spiel beschäftigt, hängt ganz davon ab, wie gross die Motivation ist, in höhere Levels vorzustossen – bekanntlich hilft da vor allem etwas extrinsische Aufheiterung, zum Beispiel in Form eines neuen Rekords vom Kollegen. Zu erwähnen wäre noch, dass bei Actionloop ein Rumble Pack gleich mit in der Packung liegt und nach dem Einsetzen im GBA Schacht durch sanftes Rütteln für zusätzliche Atmosphäre sorgt. Alles in allem ein tolles Spiel also, auch wenn die Idee selbst uralt ist.

Wertung Actionloop Nintendo DS
USK: ohne Altersbeschränkung
PEGI: 3+
Multiplayer: 2 Spieler
Sprache: Anleitung (D,F), Spiel (D,F,E,I)
Preis: CHF 49.-
Website: www.nintendo-europe.com


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1 Kommentar zu “Actionloop Review / Test”

  1. Joerg
    Joerg
    Sagt::

    tolles spiel, vor allem zu dem preis und da noch das rumble pak dabei ist! kaufen.

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