Mario Kart DS Review
Mario Kart hier, Mario Kart da: Lange haben wir euch auf die Folter gespannt, indem “nur” massenweise News zu Mario Kart DS erschienen sind. Nun ist es soweit und wir dürfen euch das Review zu Nintendos coolem Rennspiel präsentieren. Wie sich der kluge Klempner und seine Kumpels off- und online schlagen, erfahrt ihr im Review!
Die Mario Kart Franchise existiert seit 13 Jahren. Auf allen möglichen Nintendo Plattformen ist das Game bereits erschienen - und wenn man vom Titel ausgeht, geht die indirekte Geschichte sogar noch weiter zurück. Mario Kart DS führt die Tradition fort und bietet wieder eine Menge geschickt designter Kurse, spassige (und vor allem bekannte!) Charaktere sowie Mehrspielermodi par excellence.
Wir legen los!
Nach dem Start des Spiels darf man gleich wählen, ob man alleine oder mit Freunden bzw. auch Fremden losgamen will. Wir sparen uns das Beste für den Schluss auf und erklären euch erst mal den Singeplayermodus. Der “Grand Prix” bietet drei verschiedene Klassen: 50ccm, 100ccm und 150ccm. Logischerweise ist 50ccm (ccm=Hubraum der GoKarts) der langsamste und damit einfachste Modus. Als Anfänger wählt man also diese Klasse und kommt dann zum Charakterscreen. Acht Figuren aus Nintendo Gamewelt stehen zur Verfügung. Von Mario über Luigi, Prinzessin Peach, Donkey Kong bis hin zum bösen Wario steht euch die ganze Palette an bekannten Nintendo Persönlichkeiten frei. Weitere Charaktere können durch den Gewinn einer Liga noch freigeschaltet werden. Logischerweise besitzt auch jede Figur ein individuelles Fahrzeug. Tempo, Beschleunigung, Gewicht oder Handling haben einen deutlichen Einfluss auf das Fahrverhalten des GoKarts.
Jeder Grand Prix ist in einen Nitro- und Retro Teil gegliedert. Nitro enthält neue Strecken, die bisher in keinem Game aufgetaucht sind. Und, ihr habts bestimmt schon erraten, der Retro-Teil enthält bekannte Kurse, die schon auf dem SNES oder GBA erschienen sind. Alte Kämpfer können sich vielleicht noch an den einen oder anderen Kurs erinnern - aber eigentlich ist es egal, denn sowohl neue als auch alte Strecken überzeugen durch coole “Strassen”führung und perfekt designte Landschaften.
Neben dem Grand Prix gibt es noch das Zeitfahren, Versus (einzelne Rennen) oder den Wettkampf. Dort beweist Nintendo einmal mehr Pioniergeist. Die “Balonbalgerei” ist eine Art Deathmatch für GoKartfahrer. Je mehr gegnerische Ballons man killt, desto besser ist man dran. Um die eigenen Ballons zu beschützen, muss man sie aufblasen - per Mikrofon! Ein Heidenspass, den man aber am besten nicht im Zug oder Bus macht. Der zweite Wettkampft nennt sich “Insignenraser” - dort geht es schlicht und ergreifend darum, mehr Insignien zu sammeln als die anderen Fahrer.
Bei den Rennmissionen schlussendlich muss man eine vorgefertigte Aufgabe erfüllen. Die meisten sind nicht besonders innovativ, aber dennoch ziemlich unterhaltsam.
Locker durch die Kurve
Mario Kart DS fährt sich leicht und ist, wie seine Vorgänger, klar als Arcade Rennspiel einzustufen. Auch in der höchsten Schwierigkeitsstufe liegt das Problem weniger in der Geschwindigkeit oder im Handling der GoKarts, sondern mehr in der Taktik und den gegnerischen Fahrern. Die verfügen nämlich wie der Spieler selbst auch über spezielle Zusatzkräfte. Sammelt man einen der Würfel mit Fragezeichen ein, erhält man zufällig eine Trick zugesprochen. Da gibt es Helme mit Flügeln, die den jeweils ersten Fahrer treffen, Bomben, Bananen, falsche Würfel oder Blitze, die alle Fahrer schrumpfen lassen. Durch die oft fiesen Tricks ergeben sich immer wieder Wendungen, die kaum vorhersehbar sind und auch nicht auf fahrerischem Können beruhen. Besonders in Mehrspielerpartien ein echtes Gaudi!
WLAN, Internet, Multiplayer: Ahoi!
Mario Kart DS ist ein ausgesprochen Multiplayer freundliches Spiel. Zwar macht das Game auch alleine eine Menge Spass, so richtig Stimmung kommt aber vor allem mit ein paar Freunden auf. Der Clou: Für acht Mitspieler braucht es nur ein einziges Spiel! Zwar sind nicht alle Kurse offen und die Teilnehmer können auch ihre Fahrzeuge nicht frei wählen. Dennoch ist so die Chance viel grösser, attraktive Partien zu eröffnen, als wenn alle das Game besitzen müssten.
Noch interessanter wird es, wenn das Internet ins Spiel kommt. Dank des Nintendo USB Connectors (siehe unser Review) kommen auch Gamer ohne WLAN zuhause in den Genuss des Onlinegamings. Nötig ist alleine Windows XP, eine Breitbandverbindung wie ADSL oder Cable sowie den USB Connector für knapp 60 SFR. Nach der einfachen Installation steht dem Online-Gerase nichts mehr im Wege. Ein echter Mehrwert!
Grafik und Sound
Nintendo verlässt sich bei der Technik auf eine stabile, wenn auch nicht grandiose 3D Engine. Der untere Screen zeigt Streckeninfos an, während auf dem oberen Display die Post abgeht. Lobenswert sind vor allem die absolut flüssigen Animationen sowie das kaum je ruckelnde Gameplay, während Landschaft und auch Fahrer manchmal etwas pixelig wirken. Während dem Spiel fällt das aber sowieso nicht auf - also lassen wir das auch nicht als Kritikpunkt gelten ![]()
Der Sound ist mit einer Mischung aus Oldschool- und Newschoolstücken kaum mehr zu überbieten und auch die Effekte passen wie die Panzerfaust aufs Auge. Kompliment Nintendo: Einmal mehr ein technisch äusserst solides Machwerk.
Fazit
Mario Kart DS ist einfach cool. Das Spiel bietet soviel Unterhaltung, dass man sich für Wochen nur mit Mario beschäftigen könnte. Obwohl man bei den den ersten Runden das Gefühl hat, nicht sonderlich gefordert zu werden, lernen einem die 150ccm Klasse sowie starke Onlinegegner aus der ganzen Welt das Fürchten und animieren zum Weiterspielen. Technisch sauber und mit einem perfekten Mehrspielermodus ausgestattet. Was will man mehr? Eine klare Kaufempfehlung unsererseits!
USK: frei
Multiplayer: Bis zu 8 Spieler (via WiFi Connection bis 4)
Sprache: Deutsch
Preis: 78 SFR
Off. Website: Nintendo Europe - Mario Kart DS
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Packshot zum Mario Kart DS Bundle
Mario Kart DS Comic auf Nintendo-Europe




28. Dezember, 2005 um 7:59 pm
Hm… ok, ein Review konnte ich unter keinem link entdecken, ich bin mir aber sicher, dass es gut war.
30. Dezember, 2005 um 12:28 pm
Das Review ist doch da…