John Koller, Chef des Hardware-Marketings bei Sony, ließ es sich nicht nehmen, auch ein paar Worte zum DSi fallen zu lassen. Er meinte, solch moderate Hardwareupdates im Hause Nintendo seien ja bereits quasi Tradition. Weiters könne er sich durchaus vorstellen, dass der DSi die Userbasis vielleicht vergrößere; allerdings nur, was Kinder im Alter unter 12 Jahren betrifft. Schließlich seien Kinder ja die Hauptnutzergruppe des Handhelden aus dem Hause Nintendo.

Wartet mal: Wieviele unterschiedliche Hardware-Versionen der PSP und der stationeren Playstations gibt es bereits; und in welchen zeitlichen Abständen sind diese erschienen? Und bei Firmwareupdates seitens Sony wollen wir erst gar nicht anfangen zu zählen…
Auch die Aussage, was die DS-User Betrifft ist mehr als an den Haaren herbeigezogen. Wäre dem nämlich so, müsste es in Anbetracht der hohen DS-Verkaufszahlen zumindest in Japan um einiges mehr an Kindern geben.
Vor kurzem wurde dazu auch eine Studie veröffentlicht (die Zahlen beziehen sich dabei auf Japan). So ist der DS dort bei Kindern natürlich sehr beliebt; danach folgen allerdings bereits mit knappen Abstand vor allem Personen im Alter rund um 30.

Die Studie zeigt auch sehr gut, dass der DS bei Leuten bis zum circa 45. Lebensjahr eine recht große Verbreitung besitzt.
Alles in allem also eine etwas überhebliche und vor allem unnötige Aussage von John Koller. Ob Nintendo darauf reagieren wird, darf zum Glück bezweifelt werden.
(via CVG, Kotaku, Bildquelle)